Google Leaks

Anpassung der SEO-Strategie an die neuesten Google Leaks


Im Zeitalter des digitalen Marketings ist SEO (Search Engine Optimization) eine unverzichtbare Komponente, um Online-Sichtbarkeit zu erlangen und Traffic zu generieren. Doch die Regeln des Spiels ändern sich ständig, vor allem wenn neue Informationen über die Arbeitsweise von Suchmaschinen ans Licht kommen. Ein jüngstes Beispiel sind die sogenannten “Google Leaks”, die wichtige Einblicke in die Algorithmen und Prioritäten von Google geben. In diesem Beitrag zeigen wir von WebAdvice, wie die SEO-Strategie an diese Leaks anpasst werden kann, um die Sichtbarkeit der Website zu maximieren.

Was sind die Google Leaks?

Bevor tiefer in die Anpassung der SEO-Strategie eingetaucht wird, ist es wichtig zu verstehen, was die Google Leaks eigentlich sind. Diese Leaks umfassen im Wesentlichen interne Dokumente und Informationen von Google, die entweder absichtlich oder unabsichtlich veröffentlicht wurden. Sie bieten wertvolle Einblicke in die Ranking-Faktoren, die Google verwendet, um Webseiten zu bewerten und zu ranken. Diese Informationen können von unschätzbarem Wert sein, um die SEO-Strategie auf den neuesten Stand zu bringen und zu optimieren.

Wichtige Variablen aus den Google Leaks

Das Originaldokument enthält über 14.000 Variablen, wobei oft unklar bleibt, worauf sie sich genau beziehen. Diese Variablen betreffen nicht nur die Google Suche, sondern auch andere Google-Produkte. Eine durchsuchbare Liste dieser Variablen bietet Dixon Jones an. Wichtig ist, dass nur die Liste der Variablen mit den dazugehörigen Erklärungen vorhanden ist. Es fehlt jedoch an Informationen darüber, wie stark und wo die Variable gewichtet wird und ob sie überhaupt noch aktiv ist. Wir zeigen zum besseren Verständnis einige auf:

  1. Spamscore: Der Spamscore wird nicht näher beschrieben, ist aber aus früheren Präsentationen des Bing-Algorithmus bekannt. Domains mit hohem Spamscore haben geringeren Einfluss und weniger Chancen, für trafficstarke Keywords gut zu ranken. Wie genau der Spamscore berechnet wird, bleibt unklar.
  2. LowQuality: Es wird angenommen, dass diese Variable in Zusammenhang mit minderwertigem Content steht, auch wenn keine nähere Beschreibung vorliegt.
  3. AuthorityPromotion: Diese Variable deutet darauf hin, dass eine Seite zur Autorität befördert werden kann, möglicherweise durch manuelle Bewertungen von Quality Ratern. Dies ist ein Teil der sogenannten „CompressedQualitySignals“.
  4. LastGoodClickDateInDays: Diese Variable misst den Tag, an dem ein Dokument den letzten „guten Klick“ erhalten hat. Dieses Signal bewertet „gute“ und „schlechte“ Klicks, wobei „gute Klicks“ von vertrauenswürdigen Nutzern stammen, die lange auf der Seite bleiben oder mit ihr zufrieden sind.
  5. PageRankScore: Der PageRank wird intern weiterhin verwendet, obwohl er nicht mehr sichtbar ist. Ob und wie stark er ins Ranking einfliesst, bleibt unklar.
  6. PageRankNs: Dies ist der „Production Pagerank“ der Seite, also der anfängliche PageRank, den sie durch interne Verlinkung erhält. Der PageRank ändert sich dann durch weitere interne oder externe Verlinkungen.

Die oben aufgeführten Variablen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den Google Leaks und bieten wertvolle Einblicke in die Faktoren, die das Ranking einer Website beeinflussen können.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus den Google Leaks

Die Leaks haben mehrere kritische Faktoren enthüllt, die einen direkten Einfluss auf das Ranking einer Website haben. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören:

  • Content-Qualität und Relevanz: Google legt grossen Wert auf qualitativ hochwertigen und relevanten Inhalt. Inhalte, die gut recherchiert, einzigartig und nützlich für die Nutzer sind, ranken besser.
  • User Experience (UX): Die Benutzererfahrung auf einer Website ist entscheidend. Dies umfasst die Ladegeschwindigkeit, mobile Optimierung und die allgemeine Benutzerfreundlichkeit der Website.
  • Backlinks: Hochwertige und relevante Backlinks bleiben ein starker Ranking-Faktor. Die Qualität der Links ist dabei wichtiger als die Quantität.
  • Technische SEO: Aspekte wie Crawlbarkeit, Indexierbarkeit und die Struktur der Website sind essenziell für ein gutes Ranking.
  • E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness): Webseiten, die als Experten in ihrem Bereich gelten, eine hohe Autorität besitzen und vertrauenswürdig sind, haben bessere Chancen auf höhere Rankings.

Anpassung der SEO-Strategie

1.Content-Stratgie anpassen

Da die Qualität und Relevanz des Inhalts einer der wichtigsten Faktoren ist, sollte sichergestellt werden, dass Inhalte immer aktuell, relevant und gut recherchiert sind.

Hier sind einige Massnahmen:

  • Keyword-Recherche: Tools wie Google Keyword Planner oder Ahrefs nutzen, um die relevantesten Keywords für die Branche zu finden und in die Inhalte zu integrieren.
  • Long-Form Content: Ausführliche und tiefgehende Artikel erstellen, die alle Aspekte eines Themas abdecken. Dies zeigt Google, dass die Website ein Experte auf ihrem Gebiet ist.
  • Aktualisierung von Inhalten: Bestehende Inhalte regelmässig überarbeiten und aktualisieren, um deren Relevanz zu erhalten und zu verbessern.

2. User Experience verbessern

Eine gute Benutzererfahrung ist entscheidend für das Ranking einer Website. Hier sind einige Massnahmen, die ergriffen werden können:

  • Page Speed: Die Ladegeschwindigkeit der Seiten optimieren, indem Bilder komprimiert, Caching verwendet und unnötige Plugins entfernt werden.
  • Mobile Optimization: Sicherstellen, dass die Website für mobile Geräte optimiert ist, da immer mehr Nutzer über Smartphones und Tablets auf das Internet zugreifen.
  • Intuitive Navigation: Die Website so gestalten, dass sie leicht zu navigieren ist. Eine klare Struktur und gut platzierte Menüs helfen den Nutzern, sich zurechtzufinden.

3. Backlink-Strategie entwickeln

Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Ranking-Faktor. Es ist darauf zu achten, qualitativ hochwertige Links zu sammeln:

  • Gastbeiträge: Gastbeiträge auf hochrangigen Websites in der Branche veröffentlichen, um wertvolle Backlinks zu erhalten.
  • Broken Link Building: Tools wie Ahrefs nutzen, um gebrochene Links auf anderen Websites zu finden und die eigenen Inhalte als Ersatz anzubieten.
  • Infografiken und Studien: Wertvolle Infografiken oder Studien erstellen, die andere Websites gerne verlinken.

4. Technische SEO im Griff behalten

Die technische SEO ist das Fundament jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Hier sind einige Tipps:

  • XML-Sitemap: Sicherstellen, dass die XML-Sitemap aktuell ist und an Google gesendet wurde.
  • Robots.txt: Die robots.txt-Datei überprüfen, um sicherzustellen, dass alle wichtigen Seiten von Google gecrawlt werden können.
  • SSL-Zertifikat: Ein SSL-Zertifikat (HTTPS) ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern auch ein Ranking-Faktor.

5. E-E-A-T Prinzipien umsetzen

Das E-E-A-T-Prinzip sollte ein zentraler Bestandteil der SEO-Strategie sein:

  • Autorität aufbauen: Daran arbeiten, die Marke als Autorität in ihrem Bereich zu etablieren. Dies kann durch hochwertige Inhalte, Kooperationen mit anderen Experten und die Teilnahme an Branchenveranstaltungen geschehen.
  • Vertrauen gewinnen: Transparente Informationen über das Unternehmen bieten, Bewertungen und Testimonials von zufriedenen Kunden zeigen und sicherstellen, dass die Kontaktdaten leicht zugänglich sind.

Fazit

Die Anpassung der SEO-Strategie an die neuesten Erkenntnisse aus den Google Leaks kann einen erheblichen Einfluss auf die Rankings haben. Durch den Fokus auf qualitativ hochwertigen Inhalt, eine hervorragende Benutzererfahrung, hochwertige Backlinks, technische SEO und das E-E-A-T-Prinzip kann die Sichtbarkeit der Website erheblich gesteigert werden. Heutzutage ist es entscheidend, einen Partner zu haben, der Sie durch diese neuen Herausforderungen und Chancen navigiert. Mit WebAdvice an Ihrer Seite können Sie sicher sein, dass Ihre SEO-Strategien kontinuierlich optimiert und angepasst werden, um stets die besten Ergebnisse zu erzielen.

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