Social Media like share

Welcher Social Media Kanal passt am besten zu Ihrem Unternehmen?


Die Wahl des richtigen Social Media Kanals

Sie sind Geschäftsführer eines Unternehmens und möchten nebst Ihrer Webseite online präsent sein, um neue potenzielle Kundinnen und Kunden anzusprechen? Bestimmt haben Sie sich schon gefragt, welcher Social Media Kanal für Ihr Unternehmen der richtige ist. Die Wahl des richtigen Kanals ist entscheidend für den Erfolg und sollte überlegt gefällt werden.

Hinweis: Nur ein aktives Profil führt dazu, positiv wahrgenommen zu werden. Seien Sie sich bewusst, dass ein Social Media Profil unabhängig von der Plattform stets aktuell gehalten werden muss und somit auch Aufwand bedeutet. Ein aktives Profil liefert regelmässig spannende Beiträge und ist für ein Unternehmen gleichzeitig ein Kanal, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Entsprechend sollten Nachrichten und Kommentare schnellstmöglich beantwortet oder bearbeitet werden. Ein „totes“ Profil kann sehr schnell ein schlechtes Licht auf ein Unternehmen werfen.

Warum Sie nicht gleich übertreiben sollten

Um zu verhindern, dass Ihr Unternehmens-Profil mehr Aufwand als Ertrag generiert, sollten Sie sich bei der Wahl der Social Media Kanäle nicht übernehmen. Beginnen Sie am besten mit einem Social Media Kanal. Entscheiden Sie sich gemäss unseren Angaben nach für den für Sie interessantesten Kanal und konzentrieren Sie sich darauf, diesen professionell und interessant zu gestalten.

Welcher Social Media Kanal ist für mein Unternehmen der richtige?

Folgend möchten wir Ihnen einige bekannte Kanäle kurz vorstellen und Hinweise dafür liefern, für welches Unternehmen, welcher Kanal ideal wäre. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen.

Facebook

Facebook kennt jeder und viele haben das Gefühl, dass Facebook nicht mehr sehr relevant ist. Doch der Schein trügt, Facebook ist mit 59% nach wie vor der grösste Social Media Kanal unter den grossen Social Media Kanälen.

Für wen empfiehlt sich Facebook?

Facebook ist heute für die meisten Unternehmen unerlässlich. Viele User suchen auf Facebook nach Marken, Unternehmen und Produkten. Häufig werden Unternehmen via Facebook kontaktiert. Deshalb eignet sich Facebook am besten für Unternehmen im B2C (Business to Customer) Bereich. Wenn Sie ein Unternehmen führen, welches Produkte und Dienstleistungen an Endkunden verkauft, sollten Sie auf jeden Fall eine Facebook Präsenz aufbauen. Auf Facebook lassen sich diverse Ziele erreichen von Branding über Markenaufbau. Ausserdem können bei Facebook gezielt Werbe-Kampagnen eingerichtet werden, um Ihre Beiträge zu streuen und so an Reichweite zu gewinnen.

Für folgende Branchen ist Facebook besonders gut geeignet

E-Commerce / Online-Shops:
Facebook erweitert Ihr Angebot stetig. So wurde im Mai 2020 eine neue Shop-Funktion vorgestellt, in der Produkte direkt auf Facebook vermarktet und verkauft werden können.

Städte, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Weiterbildungseinrichtungen:
Die Zielgruppe auf Facebook ist in diesen Bereichen sehr interessiert. Informieren Sie Ihre Zielgruppe über Neuigkeiten, stellen Sie Ihre Seminare als Veranstaltungen ein oder moderieren Sie eine Facebook-Gruppe.

Gastronomie:
Tische via Messenger reservieren oder Bilder feiner Teller teilen. Die Gastronomie ist seit jeher erfolgreich auf Facebook vertreten. Die mobile Recherche auf dem Smartphone von unterwegs ist für viele schon selbstverständlich. Zudem sind die Bewertungen für lokale Unternehmen ein bedeutender Erfolgsfaktor.

Unternehmen mit einem älteren Zielpublikum (B2C):
Facebook eignet sich eher weniger, wenn Ihre Zielgruppe sehr jung ist. Nutzen Sie Facebook vor allem für ein in der Regel kaufkräftiges Publikum. Während Facebook für die ganz Jungen aus dem Fokus geraten ist, hat die Generation 50+ Facebook längst als bevorzugten Zeitvertreib und Infokanal für sich entdeckt.

Instagram

Bilder – Bilder – Bilder. Das wichtigste bei Instagram sind schöne Bilder. Auf Instagram präsentieren Unternehmen gerne ihre Arbeit. Zum Beispiel schöne Frisuren (Coiffeur), Poolanlagen (Gartenbauer), Fitnessübungen (Personal-Trainer), Hochzeitsfotos (Fotograf). Wichtig dabei ist, dass die Fotos eine makellose Qualität haben und gute Captions (Bild-Beschriftung) sowie Hashtags aufweisen.

Im Mittelpunkt stehen Unternehmen, welche Ihren Brand bekannter machen und Image aufbauen möchten. Das klappt aber nur, wenn sie viel Bild/Video Material in guter Qualität haben.

Für wen ist Instagram ideal?

Die üblichen Verdächtigen sind Vertreter aus den Branchen Mode, Lifestyle, Beauty, Food, aber auch Autos und Sport. Hier ist es einfach, ansprechende Bilder zu produzieren, da die Produkte oft selbst schon „Wow“-Faktor besitzen. Für diese Unternehmen ist es geradezu Pflicht, auf Instagram mitzuspielen.

Wenn es richtig gemacht wird, können auch untypische Unternehmen auf Instagram an Reichweite gewinnen. Zum Beispiel könnte ein Putzinstitut lauter vorher / nachher Bilder posten. Wichtig bei Instagram ist, dass Sie viel und guten Content für ihre Follower kreieren und regelmässig posten.

E-Commerce:
Ähnlich wie bei Facebook, sollten Besitzer von online-Shops definitiv einen Instagram Account pflegen. Beim Instagram Shopping können Sie Ihre Produkte direkt in Instagram anzeigen lassen und in Ihren Beiträgen mit Tags verlinken.

LinkedIn

Laut dem State of Marketing Report 2015 von Salesforce ist LinkedIn heute das dritthäufigste soziale Netzwerk unter Geschäftsinhabern. Rund 62% der Unternehmer berichten, dass sie LinkedIn nutzen. Daher ist davon auszugehen, dass die Popularität von LinkedIn bei B2B-Eigentümern und Vermarktern stetig wächst. Mehrere Studien haben gezeigt, dass der durch LinkedIn generierte Traffic die beste und höchste Besucher-zu-Lead Conversion Rate unter den verschiedenen Social-Networking-Plattformen aufweist. Tatsächlich sind die Zahlen höher als bei Facebook und Twitter. Obwohl es in den letzten Jahren einige kleinere Änderungen in den Zahlen gegeben hat, wird LinkedIn weiterhin immer mehr Leads für Unternehmen im B2B-Bereich generieren.

Wer hier unterwegs ist, will keine Urlaubsbilder sehen oder privat chatten, sondern netzwerken und sich beruflich austauschen. Die ideale Voraussetzung um sich hier als Unternehmen zu präsentieren. Dabei ist es unerheblich, ob man Büromöbel verkaufen, Seminare bewerben oder Employer Branding betreiben möchte. Unternehmensneuigkeiten bringt man im Newsfeed direkt an die interessierten User, die hier auch häufig fleissig kommentieren und teilen.

Wo liegt der Unterschied zwischen LinkedIn und XING?

XING ist ein deutsches Unternehmen und wird nur im deutschsprachigen Raum genutzt. LinkedIn ist international tätig und entsprechend die richtige Wahl für alle Unternehmen, die über den DACH-Raum hinaus agieren. Für Schweizer Unternehmen im B2B (Business to Business) empfehlen wir stets, mit LinkedIn den Anfang zu machen.

LinkedIn für B2B – aber nicht nur

LinkedIn ist einer der effektivsten Kanäle für die professionelle Verbreitung von Inhalten. Das soziale Netzwerk hilft einer Marke dabei, sich als Branchenführer zu etablieren. Einer der Vorteile von LinkedIn ist, dass es Unternehmen ermöglicht, Gruppen beizutreten und sich mit Schlüsselpersonen und Meinungsbildnern der eigenen Branche zu vernetzen. Es hilft Unternehmen, sich strategisch als wichtiger Einflussfaktor in der Branche zu positionieren.

Ein LinkedIn-Profil oder eine gut optimierte Unternehmensseite hat eine höhere Chance, in der Google-Suche gut zu ranken. Dadurch erhöht sich die gesamte Online-Präsenz einer Marke.

YouTube

Für wen ist YouTube geeignet? Die Antwort ist einfach: Für alle Unternehmen aus allen Branchen, die regelmässig Video-Content produzieren. Ihre Unternehmensvideos (ob Werbespots, Erklärvideos, Tutorials oder Reportagen) sollten Sie auf jeden Fall auf einem eigenen YouTube-Kanal in Playlists sammeln und optimieren. Nicht zuletzt, weil User YouTube auch ohne Anmeldung nutzen können und die Plattform auch als Suchmaschine genutzt wird.

Es handelt sich sogar um die nach Google zweitgrösste Suchmaschine. Deshalb ist eine entsprechende Optimierung des Kanals und der Videos wichtig: Playlists erstellen, eine Keywordrecherche vornehmen, SEO-relevante Überschriften und Beschreibungstexte verfassen, ein klickstarkes Thumbnail (also das Vorschaubild des Videos) kreieren und sämtliche von YouTube zur Verfügung gestellten Features sinnvoll nutzen. Da YouTube zu Google gehört, tauchen Videos auch dort in den regulären Suchergebnissen auf.

Hinweis: Nutzen Sie YouTube nur, wenn Sie auch ansprechendes und gutes Videomaterial besitzen. Sie repräsentieren mit diesen Videos Ihr Unternehmen. Investieren Sie in professionell produzierte Videos, wenn Sie ein gewisses Image erreichen möchten.

Pinterest

Pinterest ist eine vergleichsweise kleine Plattform und lässt sich in seiner Funktion sehr gut mit Instagram vergleichen. Dieser sehr überschaubare Kanal überzeugt durch engagierte, treue und aktive Nutzer vor allem im Bereich DIY (Do it yourself – Selbermachen). So findet man auf Pinterest vor allem Anleitungen fürs Selbermachen wie zum Beispiel Rezepte, Häkel-Anleitungen und vieles mehr.

Ähnlich wie bei Instagram ist gutes Bildmaterial unerlässlich. Regelmässiges pinnen ist wichtig, um nicht an Aufmerksamkeit zu verlieren. Die sogenannten Pins können mit Ihrer Webseite verlinkt werden – so auch Produkte aus Ihrem online Shop.

Twitter

Twitter ist bekannt dafür, von Politikern und Prominenten genutzt zu werden, doch Twitter bietet ihren Usern noch mehr. So nutzen viele Unternehmen Twitter als Kommunikationskanal für Neuigkeiten und kurzfristige Informationen. Zum Beispiel könnte ein Verkehrsbetrieb über Verspätungen oder Ausfälle informieren.

Für wen ist Twitter geeignet?

„Schnell und aktuell“ lautet die Devise auf Twitter. Unternehmen, bei denen es häufig Neuigkeiten gibt oder zu deren Produkten und Dienstleistungen es häufig Rückfragen gibt, können Twitter sehr gut als Servicekanal nutzen. Ebenso können Sie Ihre Follower mit Branchen-News unterhalten und zu Diskussionen anregen. Viele Twitter-User interessieren sich sehr für Technik- und Digitalthemen, aber auch für Wirtschaft, Kultur, Politik und Zeitgeschehen.

TikTok

Die Video-App TikTok mischt mit ihren blitzschnell wachsenden Nutzerzahlen gerade die Social Media-Welt auf. Inzwischen wurde die App weltweit 87 Millionen Mal heruntergeladen. Die Zielgruppe sind hauptsächlich Teenager zwischen 13 und 18 Jahren. Aber auch die so genannten Millennials (20 bis 30 Jahre alt) nutzen die App verstärkt.

User können bei TikTok mit Musik untermalte Videos hochladen, bearbeiten und teilen. Zum Suchen und Finden werden Hashtags eingesetzt. Phänomene wie das „Challenge“-Format oder die „Lip Sync“-Videos besitzen längst Kultstatus.

Viele Unternehmen fragen sich nun: Warum soll ich TikTok nutzen? Dabei sollte die Frage eher lauten: Warum nicht? Die junge Zielgruppe ist aufgeschlossen, konsumorientiert und schätzt kreative Mitmach-Inhalte. Die monatliche Engagement-Rate liegt immerhin bei 70%. Zudem fördert die Plattform Geschäftskunden mit seinem Angebot „TikTok für Unternehmen“ mit spezifischen Marketinglösungen. Besonders spannend: Unternehmen können mittels so genannter Brand-Takeovers unter Nutzung eines eigenen Hashtags eine Challenge starten. Die Community wird somit zum Mit-Kreateur Ihrer Inhalte.

Mercedes-Benz macht es vor: Mit der Kampagne #MBStarChallenge von Dezember 2019 konnte Mercedes-Benz bis heute insgesamt 890,5 Mio. Aufrufe generieren. Die Community sollte dabei eigene Interpretation des Mercedes-Benz Sterns erstellen – ob auf dem Paper, mit vollem Körpereinsatz oder auf eine ganz eigene Art und Weise.

Tik Tok ist anders

Im Gegensatz zu Instagram und weiteren social Media Kanälen steht nicht die Professionalität des Contents im Vordergrund sondern die Kreativität und der Individualismus. Auf Tik Tok möchte man keine professionellen Werbevideos sehen, sondern Mitarbeiter die bei der Arbeit etwas lustiges angestellt haben. Der Unterhaltungsfaktor ist das A. und O..

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